Dienstag, 10. Juni 2008

Griechenland-Schweden


Das Spiel der Griechen, des amtierenden Europameisters, gegen die Schweden begann schleppend.
Bis auf ein paar veirrte Bälle, die über 30, 40 Meter nach vorne geschlagen wurden, passierte beim Europameister aus Griechenland herzlich wenig.Technische Unzulänglichkeiten dominierten die erste Halbzeit der Griechen.So landeten Pässe im Seitenaus und aus dem verzweifelten Versuch einen Stürmer zu erreichen, entstanden viele Fehlpässe.Aufgrund der sehr defensiven Einstellung des griechischen Teams gab es so gut wie kein Mittelfeld, ein minutenlanges Querpassspiel der griechischen Abwehr war die Folge, das von Pfeifkonzerten quittiert wurde.Schweden mühte sich die Fehler des Gegeners zu nutzen, agierte aber nicht clever und effizient genug.Einzig wirkliche Torchance hatte Zlatan Ibrahimovic in der 32.Minute als er den Ball knapp über das gegnerische Tor köpfte.
Viel besser wurde es dann auch in der zweiten Halbzeit nicht, ausser dass Zlatan Ibrahimovic den Ball aufgrund seiner individuellen Klasse einfach reinschoss (67.).
Hansson in der 72. Minute zum 2:0, mehr ist dazu nicht zu sagen, Grottenkick!

Spanien-Russland


Das Spiel begann mit hohem Tempo und Einsatz der Russen, die gute Pässe hervorbrachten und die Spanier unter Druck setzten.Die Offensivaktionen der Russen führten aber gezwungenermaßen auch zu Kontern seitens der Spanier.Villa traf in der 20. Minute zum 1:0.Danach schwächten die Russen etwas ab, versuchten es zu oft durch die Mitte, obwohl bei den eher kleinen Spanier ein Angriff über die Flanken deutlich Sinn gemacht hätte.Und so kamen sie über die Flügel zwei Mal gefährlich vor das spanische Tor, ohne jedoch kaltschnäuzig den Abschluss zu suchen.Danach folgten weiterhin Konter der Spanier nach immer dem selben Schema.Torres und Villa ließen die russische Innenverteidigung nicht gut aussehen und so schoss Villa das 2:0 in der 44. Minute.Gelutscht war der Drops für die Ibera, aufgrund der ebenfalls guten Offensivaktionen der Russen vor der ersten Halbzeit, aber noch lange nicht.Die Russen begannen die zweite Halbzeit stark, aber die Aktionen vor dem Tor waren nicht zwingend genug für Iker Casillas.Das 3:0 schoss erneut Villa wieder nach einem Konter in der 75. Minute.Nach dem 3:0 agierten die Russen sichtlich einen Schritt zu langsam, die Aktionen wirkten durchsichtig und ideearm, hinzu kam eine eklatante Passschwäche der russischen Elf.Im Gegensatz zu den Spaniern, denen der Ball sprichwörtlich am Fuß klebte, mit einem Mittelfeld, das heute nicht von dieser Welt zu sein schien.Zum Ende der Partie verkürzten die Russen nach einer Ecke auf 3:1, 86.Minute Pawljutschenko per Kopfball.
Warum auch immer die russische Mannschaft heute so selten auf die Kofballstärke vertraute?Auf den letzten Metern wurde es sogar nochmal eng für die Spanier, als die Russen doch noch Spielfreude entwickelten.Die offensive Spielweise wurde zum Schluss jedoch erneut bestraft, diesmal jedoch zu Unrecht, da Fabregas ganz klar im passiven Abseitz stand und dann aktiv gegen Akinfeev eingriff.Alles in allem jedoch ein verdienter Sieg der Spanier gegen eine zu unüberlegt handelnde russische Elf.
Mit 4:1 also für's erste die torreichste Partie dieser Europameisterschaft 2008.

Montag, 9. Juni 2008

Niederlande-Italien


Gegenüber dem schlechtesten Spiel dieser EM gab es im zweiten Spiel des heutigen Abends einen echten Hochgenuss.Die Begegnung begann, wie erwartet, mit einem abwartenden Spiel der Italiener, die ihre Abwehr dicht stellten und defensiv agierten, auf Konterchancen lauerten.Das wurde mit dem holländischen 1:0 von van Nistelrooy bestraft (26.).Durch einen überragenden Sneijder (2:0 31.) und van der Vaart war von den Italienern in der ersten Hälte nichts zu sehen.In der zweiten Hälfte kam durch die Einwechselung von del Piero nochmal etwas Wind ins Spiel der Squadra.Aber die Niederländer, die punktiert Akzente setzten, erhöhten mit van Bronckhorst in der 79. Minute auf 3:0.Ein, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg, der niemals gefährdet war, weil die Italiener vor dem Tor der Niederländer erfolglos verlandeten.

Frankreich-Rumänien


Ich habe soeben das innovationsärmste, spielwitzloseste und langsamste Speil dieser EM gesehen.Ohne jeglichen Zug zum Tor, mit einfallslosen Schüssen aus der zweiten Reihe und einem Vize-Weltmeister, der am Abwehrbollwerk der Rumänen verzweifelte.
Franck Ribéry hatte nicht die Möglichkeit sich zu lösen und das französische Team war, meiner Meinung nach, gegen diesen Gegner zu defensiv eingestellt.Auch wurden innovative Spieler wie Samir Nasri einfach zu spät eingechselt um dem Spiel noch ihren Stempel aufdrücken zu können.Natürlich war dieser Gegner schwer zu spielen, weil den Rumänen ein Unentschieden gegen den amtierenden Vize-Weltmeister völlig ausreichte.Allerdings werden wir in dieser Gruppe von vornherein nicht mit vielen Toren und dementsprechend Punkten rechnen können, weil die Gruppe relativ ausgeglichen scheint.Meiner Meinung werden wir mit dem ein oder anderen Unentschieden leben müssen, was sowieso gerne vorkommt wenn Italien einer solchen Gruppe zugehört.Frankreich jedenfalls stehen jetzt zwei sehr schwere Spiele bevor, da die Equipe Tricolore es verpasste, sich drei Punkte gegen Rumänien zu sichern.

Na also, es geht doch!


Der deutschen Mannschaft gelang am Abend ein verdienter Sieg gegen die polnische Nationalmannschaft.Der stark spielende Lukas Podolski war es, der die Deutschen mit 2 Toren in der 20. und 72. Minute zum 2:0 Endstand schoss.


Im zweiten Spiel des Abends gelang den Kroaten ein glücklicher 1:0 Sieg gegen EM-Gastgeber Österreich.In der 4. Minute gingen die Kroaten per Foulelfmeter in Führung, wirkten aber in weiten Strecken des Spiels unterlegen.Luka Modric war für Kroatien am Elfmeterpunkt erfolgreich.

Sonntag, 8. Juni 2008

Sehr bitter...


...traf es Alexander Frei, der im Auftaktspiel der EM, Schweiz gegen Tschechien, eine schwere Verletzung erlitt.Nach einem eher harmlosen Zweikampf verletzte sich der, bis dahin brilliant agierende, schweizer Nationalspieler.Die Diagnose lautet auf einen Teilabriss des Innenbandes, wodurch Frei sechs bis sieben Wochen ausfallen dürfte, für Frei das Turnieraus.

Wirklich glücklich gewannen die Tschechen das Spiel, nachdem die Schweizer das tschechiche Team an die Wand gespielt hatten.Auch ein Unentschieden wäre für die Tschechen schmeichelhaft gewesen.Der entscheiden Treffer für die Tschechen gelang Vaclav Sverkos.

Sonntag, 1. Juni 2008

DFB-Team schlägt Serbien 2:1 - Ballack überragend

Naja, überragend war das gestern ja noch nicht, das muss irgendwie noch nen bißchen besser werden.Hab leider gestern arbeiten müssen, deshalb gibt es hier den Spielbericht.

Samstag, 31. Mai 2008

Muss mal was los werden...

...was gerade nichts mit der Europameisterschaft zu tun hat, weil es ja um Briten geht.*fiese Lache*
Das hab ich heute morgen gelesen:

"Brite bekommt Schadenersatz wegen vieler Deutscher im Hotel"

Ich möchte hier bitte alle deutschen Touristen auffordern ihre diesjährig geplanten Urlaubsreisen zu stornieren.Leute, es kann doch nicht sein, dass ihr den armen Briten mit eurer Anwesenheit den Urlaub versaut!Und wehe ihr wollt sogar nach Griechenland, das ist in diesem Jahr einfach nicht drin.Ich hab noch nen guten Tipp für den guten Herrn David Barnish:
Wie wäre es denn mal mit deutsch lernen wenn man nichts versteht, da mussten wir mit Schulenglisch auch durch.Aber weg von dem durchgedrehten Briten, wenden wir uns wieder dem Fußball und seinen Teilnehmern zu...

Letztes Testspiel


Heute Abend bestreitet die DFB-Elf ihr letztes Testspiel vor der EM, wie schon berichtet wird es live um 17:30 Uhr in der ARD übertragen.Es wird ein sehr wichtiges Spiel werden für die gesamte Mannschaft, die natürlich mit einem Erfolgserlebnis in dieses Turnier starten möchte, aber insbesondere für Jens Lehmann, der im Testspiel gegen die Weißrussen alles andere als gut aussah.Die Mannschaft scheint aber weiterhin hinter dem 38 jährigen Schlussmann von Arsenal London zu stehen, der in der letzten Saison wenig Spielpraxis in der englischen Liga gesammelt hat:
"Er ist der perfekte Torwart für das Turnier. Jens ist so erfahren, so abgezockt - der weiß genau, was ihn erwartet. Spielpraxis bei Arsenal hin oder her. Bei der EM wird er zur Stelle sein", so Thorsten Frings von Vize-Meister Werder Bremen.
Auch der Kapitän Michael Ballack hält nicht viel von der Torhüterdiskussion:
"Jens hat bei der WM gezeigt, was er kann, und wird das bei der EM ebenfalls wieder tun."
Neben Jens Lehmann stehen aber auch zwei gute junge Talente im Kader der deutschen Nationalmannschaft.Mit Rene Adler von Bayer Leverkusen und Hannovers Robert Enke hat die DFB-Elf viel Potenzial zu bieten:
"Wir sind absolut überzeugt davon, dass Jens wieder in Form kommt. Aber auch auf dieser Position gibt es einen Konkurrenzkampf, es ist also nicht egal, wie Jens am Samstag spielt. Robert Enke und Rene Adler haben im Training mit tollen Leistungen gezeigt, dass sie Druck machen und hintendran stehen. Wir haben drei richtig gute Torhüter, die einen positiven Konkurrenzkampf ausfechten.", erklärte Löws Assistent Hans-Dieter Flick.
Abgesehen von der Torhüterfrage ist neben Michael Ballack auch Flick der Meinung, dass Löw gegen Serbien die vermeintliche deutsche Stammelf auflaufen lassen wird:
"Ballack und wir sind nicht weit auseinander. Ich denke schon, dass wir gegen Serbien mit der möglichen Stammformation spielen", so Flick.

Die mögliche deutsche Aufstellung gegen Serbien:
1 Lehmann - 16 Lahm, 17 Mertesacker, 21 Metzelder, 2 Jansen - 4 Fritz, 8 Frings, 13 Ballack, 7 Schweinsteiger - 11 Klose, 22 Kuranyi (9 Gomez)

Freitag, 30. Mai 2008

Ein wenig Statistik...

Die Kader aller 16 Akteure dieser EM stehen nun fest und deshalb lässt sich ein wenig mit Zahlen spielen.Erfreulich ist, dass die Bundesliga dieses Jahr die meisten EM-Teilnehmer stellt.Neben den 22 Nominierten der deutschen Nationalmannschaft sind noch 34 weitere Bundesligastars international dabei.Der Hamburger SV stellt drei Spieler für die Oranje aus den Niederlanden.Mit dabei sind neben Hamburgs Top-Star Raphael van der Vaart auch Joris Mathijsen und Nigel de Jong.Weitere wichtige Bundesliga-Profis spielen auch für Italien und Frankreich, so zum Beispiel Luca Toni und Franck Ribéry.Klingende Namen von Bundesliga-Hochkarätern sind auch bei den Kroaten im Dienst.Mit Robert Kovac, Mladen Petric, Josip Simunic, Ivan Rakitic und Klasnic, sowie Ivica Olic verfügen die Kroaten über viel Potenzial, das sie sicher nicht verschenken werden.
Aufgrund der verpassten EM-Quali der Englander nehmen diesmal nur 44 Akteure an der EM teil, die spanische Liga stellt 40 und die italienische Liga 35 Profis.
Auf viel Erfahrung setzt die Squadra Azzurri mit einem Durschnittsalter des Kaders von 29,57 Jahren.Mit durschnittlich 26,26 Jahren setzen die Russen auf die Jugend.